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Unsere Vereinsgeschichte
Nach dem ersten Weltkrieg wurde eine hölzerne Notkirche, in der
Kriegsgefangene ihren Gottesdienst abgehalten hatten, aus dem Sennelager
geholt und am Schinkendamm (später Hindenburgdamm, jetzt
Dr.-Rörig-Damm) in der spärlich besiedelten Stadtheide aufgebaut. Nun
erwachte bei den Heidebewohnern das Bewusstsein, wir sind eine eigene
Gemeinde. Im Jahre 1926 wurde mit dem Bau der Schule begonnen. Die
Gemeinde wuchs und zählte bald 1500 Personen. Aus dem starken
Zusammengehörigkeitsgefühl heraus ergab es sich, dass man auch zusammen
Sport treiben wollte.
In den 20er Jahren waren bereits fünf DJK-Vereine in Paderborn
entstanden.Im Jahre 1924 DJK-TUS (Dom- und Gaukirchpfarre), DJK-Elmar
(Herz-Jesu-Kirche), DJK-Mark (Markkirche) und DJK-Spielvereinigung
(Fußballfreunde Paderborns). Hinzu kam 1925 DJK-Wasserfreunde.
Die in der Stadtheide vorhandenen unorganisierten Spielergruppen wurden
1931 vom Pfarrer Wilhelm Köhne und Konrektor Johannes Potthast als 6.
Verein der DJK angegliedert. Neben diesen beiden sind Heinrich Mertens,
Willi Brüggemeier und Theo Gröne aktiv und tatkräftig beim schwierigen
Aufbau des SV DJK Heide e. V. Paderborn dabei. In kurzer Zeit stieg die Mitgliederzahl von 50 auf 100.
Das Sportprogramm umfasste Fußball, Turnen und Leichtathletik. Und wieder
leistet die hölzerne Notkirche, die 1930 durch den Neubau der
St.-Bonifatius-Kirche außer Dienst gestellt wurde, gute Dienste bei der
Integration einer neuen Gemeinschaft.Sie wurde die ersteTurn-und
Versammlungshalle" des Sportvereines. Selbstverständlich waren hier die
Möglichkeiten sehr begrenzt, zumal die notwendigen Turngeräte für eine
zufriedenstellende Arbeit völlig fehlten.
Der damalige Arbeitersportplatz hinter den Scheibenständen und später ein
eigener Sportplatz vor den Scheibenständen (Senneweg) stand den Fußballern
für den Wettspielbetrieb zur Verfügung. Die Grundschule am Bayernweg auf
dem früheren Exerzierplatz bedeckt fast genau die Stelle, wo in früheren
Jahren sich diese einfache Sportanlage befand.
Schon im Gründungsjahr hatte die Heide eine technisch kampfstarke
Mannschaft. Die erste Mannschaft der DJK Heide zählte damals mit zu den
besten Mannschaften im Paderborner Land.
1935 gingen wie überall für die DJK auch beim SV Heide die ,,sportlichen
Lichter" aus. Durch die Nationalsozialisten wurde die fruchtbare Aufbauarbeit
zerschlagen. Viele Sportler schlossen sich anderen Vereinen an.
1939 donnerten die Kanonen in Europa. Mancher unserer Sportler kam aus
diesem Völkermorden nicht zurück.




